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Wichtige Intentionen und Eckpfeiler der NÖMS

Die Begabungsressourcen sollen durch alternative Unterrichtsmethoden besser ausgenützt werden, weil traditioneller Unterricht oft nur einen bestimmten Lerntypus anspricht.

Es erfolgt keine Einstufung in Leistungsgruppen in der 1. und 2. Klasse. Auf diese Weise soll vermieden werden, dass die Bildungslaufbahn zu früh festgelegt wird. Damit soll den Ergebnissen der letzten PISA Studie Rechnung getragen werden. Auf innere Differenzierung und Individualisierung wird größter Wert gelegt. Teilweise gibt es ein 2-Lehrer-System in den Hauptgegenständen Deutsch, Englisch und Mathematik . Damit sind keine Leistungsgruppen mehr notwendig, weil ja ein(e) zweite(r) Lehrer(in) da ist => Teamteaching.

Lernen und nicht Beurteilen und Selektionieren soll im Mittelpunkt stehen.

Die NöMS steht unter dem Motto: „Schule ist ein Lernort, an dem die SchülerInnen etwas dazulernen!“ Diese Erfahrung ist eine der wichtigsten Lernmotivationen für SchülerInnen. Die LehrerInnen sind dabei wichtige Lernunterstützer.

Projektorientiertes Arbeiten, Projekttage und –stunden, die Stundentafel und der Stundenplan werden das kompetenzorientierte und fächerübergreifende Lernen und somit dass Erkennen von Zusammenhängen noch mehr begünstigen.

Doppelstunden machen offenes und eigenständiges Lernen möglich.

KEL-Gespräche sind Kinder-Eltern-LehrerInnen Gespräche, die zweimal jährlich stattfinden. Dabei beschreiben und reflektieren die SchülerInnen in Anwesenheit der Eltern und LehrerInnen ihre Lernprozesse. Die SchülerInnen sollen sich präsentieren lernen. Die KEL-Gespräche können im Regelfall einen Elternsprechtag ersetzen. Einzelgespräche und Beratungen mit den LehrerInnen wird es selbstverständlich weiterhin geben.

An der Nahtstelle Volksschule wird in Zukunft noch intensiver gearbeitet werden. Nach Kontaktaufnahme mit der Volksschuldirektion und den dort unterrichtenden LehrerInnen werden LehrerInnen der NöMS einzelne Tage in der Volksschule unterrichten. Andererseits werden die VolksschülerInnen in die „Neue Mittelschule“ eingeladen, um ihnen so die Möglichkeiten zu gegeben, das „Neue“ kennenzulernen.

 Außerdem gibt es eine enge Zusammenarbeit mit einer Partnerschule, in unserem Fall mit der HLW Türnitz. LehrerInnen dieser höheren Schule unterrichten 6 Stunden in jeder Klasse der NMS. Ein Kooperationsvertrag wurde am 16. Mai gemeinsam von Mag. Wilhelm Schreiber, dem Direktor der HLW Türnitz und Franz Schrittwieser, Direktor der NMS St. Aegyd unterzeichnet.

 

Vertragsunterzeichnung